Die Idee, zusätzlich zu meiner Homepage einen Blog ins Netz zu stellen, geht auf Erfahrungen zurück, die ich in den letzten fünf Jahren machen durfte, mit Verlagen, die an Themen, die ich für wichtig erachtete, bevor sie wussten, was ich machen wollte, nicht interessiert waren, weil das vermutliche Verkaufsinteresse eher gering einzuschätzen war, mit Kollegen und Kolleginnen aus dem didaktischen Bereich, denen der Ruf der „strukturierten PraktikerInnen“ vorauseilte, die jedoch, wenn es „ums Eingemachte“ ging, überraschend insensibel für Gegenwartstrends waren und kompromißlos konservativen Ideologien frönten, Print-Veröffentlichungen für den Englischunterricht, die in ihren Beiträgen oft Informationen vermittelten, deren Aktualität Jahre zurücklag und die nur unter enormen Arbeitsaufwand vonseiten der Lehrenden aktualisiert werden konnten.

Hinter diesem Projekt steckt kein geschäftliches Interesse. Mit „Geisteswissenschaft“ kann man in einer zunehmend ökonomistisch ausgerichteten Welt „keinen Blumentopf“ gewinnen. Dennoch denke ich, dass es sinnvoll ist, dem ökonomistischen Trend ein stückweit entgegenzuwirken. Geplant ist, mit diesem Blog einen publizistischen Raum bereitzustellen, in dem sich kritische und gegenwartsorientierte InteressentInnen austauschen können. Meine Vorgabe: durch gebündelte Informationen zu Themen wie Society, Culture, Arts Interesse an der aktuellen englischsprachigen Welt zu wecken, so wie sie sich für mich präsentiert,, durch Lesen von englischsprachigen Quellen, jenseits ihrer „Aufbereitung“ durch deutschsprachige Medien.

 Bisher betreibe ich das Blog noch im Alleingang. Aber das mag‘ sich in Zukunft ändern.

 

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