Mit Black Panther hat zum ersten Mal ein Hollywood Studio (Disney) einen Superheldenfilm von einem afroamerikanischen Regisseur und einer primär schwarzen Besetzung produzieren lassen. Viele Stars spielten mit, darunter Forest Whitaker, Angela Bassett, Michael B. Jordan, Lupita Nyong’o, Danai Gurira and Letitia Wright. Für den Soundtrack zuständig waren der schwedische Komponist Ludwig Göransson und der aus Compton stammende Hip-Hopper Kendrick Lamar

Der Film erzählt die Geschichte eines Marvel-Charakters, der 1966 sein Debüt in den Comics gab. Auf der Leinwand ist er ein Krieger namens T’Challa, der in ein afro-futuristisches Land, Wakanda, zurückkehrt, um als König den Thron zu erben.

Im Februar 2018 kam Black Panther in die Kinos, fast zeitgleich in der deutschen und amerikanischen Fassung. Innerhalb kürzester Zeit wurde Black Panther zum erfolgreichsten Film, den je ein schwarzer Regisseur, der 31-jährige Ryan Coogler drehte. Positive KritikerInnen bezeichneten den Film u.a. als einen „definierenden Moment für das schwarze Amerika“ (Carvell Wallace).

Deutscher Trailer
YouTube
„Ich hab‘ Götter fliegen gesehen/ Ich hab‘ gesehen, wie Männer Waffen bauen, jenseits meiner Vorstellungskraft/Ich hab‘ gesehen, wie Aliens vom Himmel fallen/ Aber sowas ich hab‘ noch niemals gesehen …

Seit der Veröffentlichung von Black Panther organisierten Fans Crowdfunding-Kampagnen, die schwarzamerikanischen Kindern ermöglichen sollten, sich den Film anzuschauen. AktivistInnen nahmen die Filmvorführungen als Anlass, WählerInnen zur Wählerregistrierung zu motivieren. Der Film sollte auch dazu führen, sich für die Freilassung von mehr als einem Dutzend immer noch inhaftierter Mitgliedern der ehemaligen Black Panther Party zu engagieren. Tausende unterzeichneten eine Petition, in der Disney (hatte 2009 Marvel Pictures gekauft) aufgefordert wurde, 25 Prozent der weltweiten Gewinne des Films in Bildungsprogramme schwarzer Gemeinden zu investieren, vor allem in die sog. MINT-Programme (englisch: STEM): Wissenschaft, Technologie, Ingenieurwesen und Mathematik.

Wie lässt sich dieser Hype um einen Science-Fiction Action-Film aus unbetroffner Distanz deuten? Hierzu ein Blick auf seine Entstehungsgeschichte, die Handlungsorte, Story, Charaktere und Themenbereiche sowie die Kernpunkte der Kritik. (Spoiler sind nicht zu vermeiden.)

Black Panther: Entwicklungsgeschichte
Ausgangspunkt ist ein Comic, in dem der Marvel-Charakter (1966) sein Debut gab.
Der Comic hat eine lange Entwicklungsgeschichte, bis er als Film in die Kinos kam. Geschaffen wurde der Charakter des Black Panther 1966 von Stan Lee und Jack Kirby. Stan Lee war der Autor und Jack Kirby der Zeichner. Erster Auftritt der Marvel-Figur war in den Fantastic Four (1966). Der Charakter hat mehrere Versionen erfahren, die von verschiedenen Autoren und Illustratoren geschrieben wurden.

In der Finanzkrise von 1998 wandte sich Marvel an den schwarzamerikanischen Comic-Autor Christopher Priest. Er sollte die in die Jahre gekommene Marke „Black Panther“ neu beleben.

Black Panther: Zum Film

Handlungsorte
Wakanda
Haupthandlungsort ist die fiktive afrikanische Nation Wakanda. Vor einigen Jahrtausenden landete dort ein Meteor, in dem das äußerst seltene Vibranium gefunden wurde. Es hatte
die Eigenschaft, jegliche Form von Energie ganz oder teilweise zu absorbieren. Durch den Fund dieses Metalls entwickelte sich Wakanda technologisch, künstlerisch und militärisch zu einem High-Tech-Staat. Wakanda verfügt über eine gut funktionierende Landwirtschaft, und unter der Erde wird ein herzförmiges Kraut angepflanzt, das dank des Vibraniums nur dort wächst und den Führern des Landes übermenschliche Kraft verleiht.

Die Wakander hielten jedoch die Kraft des Metalls unter Verschluss, da sie befürchteten, dass ihre Ressourcen durch die Kolonialisierung geraubt werden könnten. Nach außen geben sie sich als eine agrarische afrikanische Nation, die sich vor dem Rest der Welt verschließt und eine isolationistische Politik betreibt.

In Vorbereitung des Films unternahm Coogler eine Reise nach Afrika, um sich ein Bild vor Ort zu machen. Sie führte ihn u.a. nach Lesotho, das es ihm angetan hatte: „als eine Enklave, die ihre Unabhängigkeit aufgrund ihres Gebietes schützen konnte“. (Tymon Smith )
Wakanda ist mit viel Liebe zum Detail ausgestaltet.

Oakland/Kalifornien
Ein Teil des Films spielt in Oakland, in 1992 und in der Gegenwart. „Killmonger“, der Hauptantagonist, wuchs in Oakland auf. 

Oakland ist aber . auch der Geburtsort der Black Panther Party, die 1966 gegründet wurde und sich 1982 auflöste. Sie steht für die Hoffnung auf eine bessere Welt. Eines ihrer frühen Gemeinschaftsprogramme war das kostenlose Frühstück für Kinder (1968).

Busan/Süd-Korea
Ein weiterer Handlungsort ist Busan, South Koreas zweitgrößte Stadt. Ryan Coogler sagte dazu, dass es ihm wichtig gewesen sei, beide Aspekte zu zeigen, sowohl die fortschrittliche wie auch die traditionelle Seite Busans. Im Mittelpunkt steht eine dramatischen Autojagd-Szene, die am Jagalchi Markt beginnt und über die Gwangandaegyo Brücke nach Haeundae führt.

Die Story
Die Handlung ist komplex, da sich viele Einzelgeschichten überlagern: Es geht zum einen um das fiktive Wakanda, seine bisher isolalistische Politik und die Herausforderungen, denen es sich in der Gegenwart stellen muss, dann aber auch um Pläne, die in der Diaspora geschmiedet werden, um an das begehrte Vibranium zu kommen und meistbietend zu verkaufen, und letztendlich um den Traum des Hauptantagonisten von einem Panafrikanismus gegenseitigen Helfens.

Vor Jahrhunderten kämpften fünf afrikanische Stämme miteinander, weil sie in den Besitz des Vibranium kommen wollten. Ein Krieger, der von einen herzförmigen Kraut gekostet hatte, die ihm offenbar plötzlich übermenschliche Kräfte verlieh. Dem ersten „Black Panther“ gelang es, alle Stämme bis auf einen zu vereinen. Die vereinigten Stämme bildeten die neue Nation von Wakanda. Sie nutzten das Vibranium, um eine technologische Supermacht zu werden. Dem Rest der Welt aber stelltensie sich als Dritte-Welt-Nation dar und isolierten sich vor der Außenwelt.
Im Jahr 1992 besuchte King T’Chaka
seinen Bruder N’Jobu in Oakland, Kalifornien, wo jener Undercover arbeitete. T’Chaka hatte gehört, dass N’Jobu mit dem Schwarzmarkt-Waffenhändler Ulysses Klaue zusammenarbeitete und konfrontierte seinen Bruder damit. N’Jobu und Klaue planten,  das Vibranium zu stehlen und es an den Meistbietenden zu verkaufen.

Nach dem Tod seines Vaters kehrt
T’Challa in die isolierte, technologisch fortgeschrittene afrikanische Nation zurück, um seinen rechtmäßigen Platz als zukünftiger König zu beantspruchen. Er soll zum König gekrönt werden. Okoye, die Anführerin des Dora Miljae-Regiments, Nakia, T’Challas Ex-Geliebte, seine Schwester Shuri und seine Mutter Ramonda sollen an der Krönungszeremonie teilnehmen. Bei der Zeremonie fordert der Anführer des Jabari-Stammes, M’Baku, T’Challa zu einem rituellen Kampf um die Krone heraus. (Der Titel „Black Panther“ wird zwar erblich weitergegeben, muss jedoch jeweils unter Beweis gestellt werden.)

Who is who in Wakanda: Zur Filmgesellschaft

T’Challa (Chadwick Boseman)
T’Challa ist die Titelfigur, der „Black Panther“. Sein Vater, T’Chaka, der bisherige König, starb bei einem Bombenanschlag. T’Challa verehrt seinen Vater, möchte in seine Fußstapfen treten, wird jedoch mit dessen aus seiner Sicht dubiosen Machenschaften konfrontiert. Er ist dennoch bereit, der nächste König von Wakanda zu werden. Im Kampf gegen seine Gegner isst er
von der wundersamen Pflanze, die ihm magische Kraft verleiht.

Erik Killmonger (Michael B. Jordan)
Ursprünglich in Wakanda unter dem Namen N’Jadaka geboren wurde er nach dem Tod seines Vaters ins Exil geschickt. Er studierte am Massachusetts Institute of Technology, änderte später seinen Namen in „Erik Killmonger“ und war entschlossen, den Tod seines Vaters zu rächen.
Er träumt von einem Panafrikanismus.

Ulysses Klaue, alias Klaw (Andy Serkis)
Klaue
ist ein in den Niederlanden geborener Waffenhändler und berühmter Forscher, der unterwegs ist, das begehrte Vibranium zu suchen. Er wurde als Killer angeheuert, der König T’Chaka töten sollte, falls jener weiterhin den Handel mit dem Wundermetall blockieren würde.


How The Cast Of Black Panther Should Actually Look
YouTube

M’Baku (Winston Duke)
M’Baku ist ein starker Krieger und Anführer einer Rebellion gegen Black Panther. In der Comic-Ausgabe von Black Panther wird er als Menschen-Affe bezeichnet.

Ramonda (Angela Bassett)
Königin Ramonda ist die zweite Ehefrau des verstorbenen Königs T’Chaka und Ersatzmutter von T’Challa. Shuri ist ihre leibliche Tochter. Sie wird als weise-denkende Matriarchin dargestellt.

Shuri (Letitia Wright)
Prinzessin Shuri ist die kleine Schwester von T’Challa. Sie ist im Technologie-Vorstand, verantwortlich für die Hightech-Innovationen des Landes.

Okoye (Danai Gurira)
Okoye
ist Generalinspektorin der Streitkräfte, Chefin der nur aus Frauen bestehenden Leibgarde des Königs an, der Dora Milaje.

Nakia (Lupita Nyong’o)
Sie ist Staatsschutzbeauftragte. Von Anfang an stellt sie eine Herausforderung für die isolationistische Politik Wakandas dar.

Everett K. Ross (Martin Freeman)
Ross ist ein CIA-Agent. Seine Aufgabe es ist, ausländische Diplomaten auf amerikanischem Boden zu begleiten. Er wurde T’Challa zugewiesen. Er ist einer der wenigen nicht-schwarzen Charaktere in Black Panther.

Themenbereiche
„Ich wollte herausfinden, was es heißt, Afrikaner zu sein“, sagte Ryan Coogler , „Was es bedeutet, Schwarz-Amerikaner zu sein und was das im größeren Kontext der Kolonisierung bedeutet. Das sind Dinge, mit denen ich mich mein ganzes Leben auseinander gesetzt habe.“

1. Ein fiktiver afrikanischer Staat zwischen High-Tech-Technologie und Mythologie
Coogler sah in Black Panther die Möglichkeit, ein anderes Afrika zu zeigen, eines, das nicht nur das Elend ist, sondern fortschrittlich und Technologie-aufgeschlossen und daher schwarze Identität in einem positiven Licht präsentierte. Der Marvel-Film thematisiert sowohl die futuristische, technologieaffine Seite von Wakanda als auch die traditionellen Wurzeln der Nation, was mitunter zu Konflikten führt.

Die High-Tech-Welt Wakandas ist eine Symbiose aus Natur und High Tech Möglichkeiten. Dafür gibt es viele Beispiele, z.B. die fliegenden Fahrzeuge, die aussehen wie Vögel, oder die Kimoye Perlen mit ihren holographische Displays.

Für Coogler war es jedoch auch wichtig, auch die mythische Seite Wakandas zu zeigen, z.B. das Duell (trial by combat) als Mittel, Meinungsverschiedenheiten auszutragen: Es wird an besonders spektakulären Orten in Wakanda mit viel Pomp zelebriert. Oder die leistungsfördernden Pflanzen, die jedoch jedoch nur bei denjenigen Wunder wirken, die es verdient haben, z.B. von königlicher Abstammung sind. Bei anderen, die versuchen, in den Genuss der stärkenden Substanzen zu kommen, wirken sie sich eher verheerend aus.

YouTube Clips
M’Baku Challenges T’Challa
Killmonger vs T’Challa

2. Die afrikanische Diaspora
Das Thema der afrikanischen Diaspora spielt eine zentrale Rolle, personifiziert hauptsächlich durch die Figuren von „Killmonger“ und T’Challa. Beide haben die gleichen Wurzeln, beide sind Wakandans von , haben aber unterschiedliche Entwicklungesgeschichten. T’Challa wuchs in relativem Wohlstand auf und hat ein ausgeprägtes Gespür dafür, dass er der zukünftige König von Wakanda ist, während Killmonger mit all den Herausforderungen und Kämpfen konfrontiert wurde, die einem verwaisten und benachteiligten schwarzen Jugendlichen in US-Amerika widerfahren können. Er muss erstmal seine Bestimmung suchen.

3. Panafrikanismus
Dabei spielt der Panafrikanismus eine entscheidende Rolle, der Glaube, dass, ungeachtet der Tatsache, dass wie fern das Leben und die Kämpfe der schwarzen Menschen voneinander auch  sein mögen, sie in gewissem Sinne Vettern und Cousinen sind, die in sich die Verantwortung tragen, sich gegenseitig zu helfen. Konkret geht es um die Frage, ob eine afrikanische Supermacht wie Wakanda mit ihrem alleinigen Besitz des unschätzbaren Metalls Vibranium, ihrer fortschrittlichen Technologie und all ihrer Macht sich vor der Außenwelt abschotten darf, während Millionen von Schwarzen unter Entbehrung leiden.

4. Die Darstellung starker Frauen
T’Challa, ist von vielen starken Frauen umgeben, z.B. Ramonda, seiner Mutter, Shuri, seiner brillanten jüngeren Schwester, Nakia, seiner politischen Weggenossin und Ex und Okoye, seiner treuen Beschützerin, Generalin und Leiterin seines Geheimdienstes. Angesichts der oft stereotypen Darstellungen und dünnen Rollen, die schwarzen Schauspielerinnen oft zur Verfügung stehen, wären – so Spenser – schon zwei dieser starken Charaktere in einem Film bemerkenswert. Black Panther präsentiere jedoch ein halbes Duzend.


Hidden Figures
Hidden Figures (Unerkannte Heldinnen) ist die unglaubliche Geschichte von Katherine Johnson (Taraji P. Henson), Dorothy Vaughn (Octavia Spencer) und Mary Jackson (Janelle Monáe: eine leidenschaftliche Hommage an drei herausragende afroamerikanische Frauen, die maßgeblich am Mercury- und am Apolla-Programm der NASA beteiligt waren, ohne für ihre Leistungen Anerkennung zu erfahren. Trailer (YouTube)

Alle weiblichen Figuren akzeptieren ihr natürliches Haar. Es gibt keine, die ihr Haar durch Hitze oder Chemikalien verändert hat. Als T’Challa, Okoye und Nakia verdeckt nach Südkorea reisen, trägt Okoye als Teil ihrer Verkleidung eine Perücke; dies um sich westlichen Schönheitsidealen anzupassen. Witziges Detail: Im Kampf entledigt sie sich ihrer Perücke und wirft sie auf ihren Gegner.

Black Panther in der Kritik

Black Panther hat leidenschaftlichen Kommentare ausgelöst, bei Fans und KritikerInnen gleichermaßen. Für Carvell Wallace ist Cooglers Film eine anschauliche Neudarstellung von etwas, wonach sich aus seiner Sicht Schwarze in US-Amerika seit Jahrhunderten sehnten: „Afrika als ein Traum von unserer Ganzheit, Größe und Selbstverwirklichung.“

Christopher Lebron (Johns Hopkins University) war hingegen der MeinungBlack Panther sei nicht der Film, den „wir verdienen“.  Kernsatz: Ein Film, der einzigartig für die Leistung seiner schwarzen Stars ist, basiere auf einer schockierenden Abwertung schwarz-amerikanischer Männer.“ Er machte seine Kritik insbesondere an der Darstellung von Killmonger fest. Aus Lebrons Sicht ist er ein „gebrochener“ Charakter“;  er habe sich gefragt, was es bedeutet, „Blackness“ auf diese Weise darzustellen, gebrochen, bezwungen, vorherbestimmt, statt proaktiv und Befreiung suchend.

„Der Fortschritt kommt wie Ebbe und Flut. Du musst Gas geben, wenn er kommt. Sonst bleibt alles beim Alten,“ sagte Ryan Coogler in einem Interview. Dass der Marvell-Film eine so große Beachtung fand, mag mit der schwierigen Situation in Amerika zusammenhängen: Die Rassenspannungen wurden durch einen Präsidenten verstärkt, für den „Black Lives Matter“ ein „Problem“ darstellte und der sich mit nicht  hinzunehmenden Bemerkungen über Einwanderer aus nicht-weißen Ländern äußerte. Zudem hatte die Motion Picture Academy in mehreren aufeinanderfolgen Jahren (2015 und 2016) keine farbigen SchauspielerInnen für die Auszeichnungen benannt.

Für BetrachterInnen, die nicht unbedingt Action-affin, sondern eher an Inhalten interessiert sind, sind die Action-Szenen sehr lang. Das führt mitunter dazu, dass die vielen Feinheiten, die im Detail stecken, oft nicht gebührend wahrgenommen werden.

Es wird vermutlich eine Fortsetzung, Black Panther 2, folgen. 

Literatur

„Black Panther (Film)“ Wikipedia

Goodman, Amy (with Democracy Now). „How the “Black Panther” Film Is “A Defining Moment for Black America”

Lebron, Christopher. “Black Panther Is Not the Film We Deserve“. Boston Review

Spencer, Robyn C. „Black Feminist Meditations on the Women of Wakanda.” Medium 

Setoodeh, Ramin. „Chadwick Boseman and Ryan Coogler“ on How ‘Black Panther’ Makes History.“ Variety

Staples, James.“The Afrofuturism behind Plack Panther. “ New York Times (Feb. 24 , 2018) 

Wallace, Carvell.„Why ‚Black Panther‘ Is a Defining Moment for Black America.” New York Time Magazine (Feb 12. 2018)

Print Friendly, PDF & Email